10 Dinge um sich selbst zu ruinieren

Die geilsten Geschichten schreibt das Leben. Karma, du geile Sau. Ich wusste, ich kann mich auf dich verlassen.

(Übrigens bekommt ihr eine Affengeile Plotterdatei bei der lieben Erbsünde / sie hat nichts mit diesem Artikel zu tun / so nicht und so auch nicht)
Man braucht manchmal gar nichts machen, nur warten… jeder bekommt seine Abrechnung.
Und weil das so ist, bekommt ihr nun eine Liste mit Dingen, die man tun sollte, wenn man sich selbst ins Aus schießen möchte … Denn vor dem Karma ist – wirklich – keiner sicher 😉
Vor dem Fall brauchst du allerdings den Höhenflug. Denn nur wer hoch fliegt, wird tief fallen.

karma
Du brauchst Follower. Oder auch Fans genannt. Bei Instagram, auf deiner Homepage, bei Facebook. Ohne Fans bist du nichts. So. Aber man kann ja erst mal nett sein, um dann diese Strategie zu verfolgen:
(mit einem Augenzwinkern und einem fetten Grinsen auf den Lippen)

der Plan:

1. Arroganz
Wenn du schon etwas erreicht hast, musst du arrogant werden. Du bist ja schließlich jemand. Man möge dir den Arsch knutschen und die Schokolade reichen.

Du bist mehr wert als jeder andere hier. Du hattest Glück, bestimmt gute Beziehungen und ein Quentchen Talent. ABER ACHTUNG: Jeder hat Talent. Egal in was. Jeder ist etwas wert. Aber du natürlich extrem viel mehr! Blöd nur: Es wird immer jemanden geben der besser ist als du. Und das misst sich nicht nach Followerzahl.

2. Beleidige deine Fans

Wenn du es dir schon verkackt hast, weil du einfach mega überheblich geworden bist, dann kannst du auch kein normales Gespräch mehr mit deinen Fans führen. Du schaust von oben auf sie herab und du redest bzw. schreibst auch so mit ihnen.

Zwischen Beleidigungen und Rechtfertigung versuchst du krampfhaft ein normales Gespräch mit Ihnen zu führen. Klappt aber nicht, denn diese Fans sind ja nicht dein Niveau. Du brauchst jemanden, der mit dir auf Augenhöhe redet.

3. Kollegen

Aber du bist ja sogar besser als deine Kollegen, diese sind nämlich auch NICHT auf deiner Augenhöhe, daher versuchst du sie aus den Weg zu räumen. Kann ja doch sein, dass sie etwas besser können als du. Wie gut, dass es Anwälte gibt mit denen man drohen kann. Zur Not wird halt verklagt. What ever. Wer braucht schon Kollegen.

Als Erstes redest du deinen Kollegen ein, dass sie ohne dich nichts wären, du bist schließlich der Mittelpunkt. Von allem. Wenn das nicht zieht, dann erklärst du ihnen, das du sie wegen Kopien deiner Sachen, Artikeln, Fotos, Designs und überhaupt wegen allem verklagen willst.
Vergiss nicht zu stalken! Du musst immer auf den Laufenden bleiben. Setz Insider (Definition hier: Leute die dir noch so jeden Scheiß abkaufen) in verschiedene Gruppen, damit du immer der erste bist der etwas veröffentlicht. Immer.

4. Kauf dir Fans

Da es an deinem Selbstbewusstsein kratzt, weil dir kam noch einer freiwillig folgt, gibt es ja noch Plan B: Fans kaufen! Wie toll! Du bekommst immer mehr neue Follower. Ohne dafür etwas tun zu müssen.

Blöd nur, das das deine Beitragsreichweite einschränkt. Denn die Social Media Plattformen merken sowas.

5. Jammern die erste

Und da du dich noch immer wunderst, warum du keinen mehr erreichst, maulst du deine Fans an. Sie sehen sowieso nichts mehr von dir, daher fragst du dich „warum soll ich hier noch Arbeit reinstecken“. In Werbung investieren willst du nicht. Sie sollen schließlich bei dir kaufen. Nicht anders rum.

6.Kritikunfähigkeit
Falls es einer wagen sollte dich oder deine Arbeit zu kritisieren, mach ihn nieder. Öffentlich. Mit allen Argumenten, die du hast. Ob sie Sinn ergeben oder nicht. Immer drauf auf deine Fanns. Irgendwer wird dir schon zur Hilfe kommen. Wenn nicht, lösch die Kommentare. oder am besten den ganzen Artikel.

7. Jammern die zweite

Nachdem du alles fein säuberlich gelöscht hast, musst du eins auf armes Häschen machen. Stopp! Erst noch den selbst-denkenden Fan blocken. Nicht, dass doch noch was nachkommt. So. Jetzt kannst du jammern. Damit die, die den Stress nicht mitbekommen haben, dich bemitleiden und dir sagen, wie toll du bist. Lass dich nicht unterkriegen von gerechtfertigter Kritik.

8. Content

Content ist das Wichtigste im Online-Geschäft. Wenn du es selber nicht kannst, dann lass für dich arbeiten. Es gibt genug Schäflein, die noch zu dir aufsehen, und alles für dich tun. Nutz sie richtig aus. Sie haben deine Beiträge zu schreiben. Du bietest ihnen ja schließlich deine Plattform. Wehe, einer beklagt sich.

9. Konkurenz

Wenn eines deiner Schäflein erfolgreich wird, dann musst du denjenigen sofort abstoßen! Keiner darf dir zu nahe kommen. Block diese Person am besten. So musst du dir keine unverschämten Antworten anhören.

10. Firmen

Der Umgang mit Firmen ist besonders wichtig. Wenn so ein Allerweltskonzern auf dich zukommt, vergiss deine Arroganz nicht. Sie ist dein Kapital. Um zu scheitern. Egal wie kacke du bist, deine Zahlen sprechen ja schließlich für sich. Jeder kann froh sein, dich zu bekommen. Daher mache immer einen 20-Seiten-Vertrag und nimm überhöhte Preise. Schließlich willst du sie vor dir knien sehen.

 

Fazit
Wenn du all das genau befolgst, wird es irgendwann jemanden geben, der so über dich schreibt. Denn du bist auf dem absteigenden Ast. Das Karma wird dich bekommen. So oder so. Es ist nur noch eine Frage der Zeit.

 

 

Grafik von Linis 😉




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