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Das beste von unserem Hundekind / Oskar OTTO Shopping Festival

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Nachdem ich den Werbespot von OTTO sah, hab ich echt gelacht, denn das hätte auch unser Hundekind sein können. Aber guck erst mal:

So mega lustig, oder?

Da musste ich direkt an den Quatsch denken, den unser Mädchen schon alles geleistet hat.

Und dabei fing alles so schön an.

Hallo Baby

Am 30.7.2012 zog unser Hundebaby bei uns ein, was uns mit ihr blüte, das ahnten wir bis dahin noch nicht.

Warum ein Weißer Boxer?

Das sie ein weißer Boxer ist, ist kein Zufall.

Ich selber bin mit Boxern aufgewachsen, wusste also, dass Boxer vom Wesen her perfekt für uns sind. Aber warum einen weißen?

Als ich als Kind in einer Boxerzeitung einen Artikel über weiße Boxer sah, fragte ich meine Mutter warum wir noch nie einen gesehen haben, schließlich waren wir auch auf vielen Hundeshows, auf Hundeplätzen, waren im Verein usw., aber so ein schönes Tier hab ich noch nie gesehen.

Sie ist doch krank, sie ist ja schließlich weiß.

Sie meinte, dass Weiße Boxer krank seien, man sie deshalb schon direkt nach Geburt beseitigen würde.

Ich dachte mir nur: Aha, aber der weiße Boxer hier ist doch scheinbar gesund, ist ja schließlich in der Zeitung.

Seitdem war der Wunsch geboren, dass ich später solch einen Hund retten würde, denn nur weil sie anders aussehen, heißt das ja nicht, dass sie kein Recht haben zu leben.

Baby Nummer 4

Als unsere Familienplanung nach Kind 3 – theoretisch – abgeschlossen war, habe ich gesagt: „So, jetzt noch’nen Hund!“ und fing an, nach weißen Boxern zu googeln und fragte mich, was denn nun wirklich dran sei, an den Krankheiten.

Ich kam zu dem Ergebnis: Nichts. Im Gegenteil, die ersten Boxer, bzw die Vorfahren waren ursprünglich sogar weiß. Durch Züchtungen und dem Menschlichen Perfektionismus galten dann nur noch gestromte und dunkle Boxer als das Nonplusultra. Auch heute noch gibt es Boxer vereine, die nehmen weiße Hunde nicht an. Rassismus allererster Güte.

Natürlich gibt es auch kranke, die Albinos (die haben aber auch rote Augen), aber die gibt es in jeder Art.

Hund oder Clown?

Körperlich ist sie also komplett gesund, allerdings bezweifle ich, dass sie ein normaler Hund ist.

In Wirklichkeit ist sie wahrscheinlich ein Clown gefangen im Körper eines Hundes.

Boxer sind absolut treu und die tollste Hunderasse die ich kenne. Schon die 3, mit denen ich aufgewachsen bin, haben super auf mich (als Kind) aufgepasst. Sie haben nie gebissen (im Gegensatz zu andern Hunden – und ich wurde oft gebissen) und waren für jeden Quatsch zu haben.

Im Grunde haben die 3 immer Schmiere gestanden, wenn ich was angestellt habe.

Allerdings haben Boxer ein Faible für Kuscheltiere. Nicht nur unser Teletubbies, sondern auch mein Zuckertüten Bernhard(von Bianca) musste … das Zeitliche segnen. An meiner Einschulung.

Ok, ich hab es draussen vergessen, aber hey… ich weiß mittlerweile, dass Boxer Menschen verstehen. #keinwitz also hätte er das lassen können. Tzäää #ripjesse

Das Ding mit dem Essbaren

Ja, Badita versteht uns ganz genau.

Anhand von einem Blick seh ich sofort, wenn sie im Mülleimer nach essbaren gesucht hat, während niemand zu Hause war.

Natürlich hat sie für uns den Müll feinsäuberlich sortiert.

Auf dem ganzen Küchenboden.

Theoretisch brauchen wir auch keine Spülmaschine, so sauber wie Verpackung und Co dann immer sind.

Und weil sie weiß, dass ich das jetzt nicht ganz soooooooooo supi finde, weil gefährlich – hab ich ihr schließlich oft genug erklärt – versucht sie, trotz mega Freude inklusive hochspringen, abschlecken und Proppelerschwanz den Blickkontakt zu mir zu meiden.

Ein „Na was hast du wieder gefressen?“ und sie erleidet einen theoretischen Herzinfakt, hoffte sie doch, mit ihrer sanften Art uns zu begrüßen, die Misere zu überspielen.

Übrigens sind Boxer auch wie Kinder, zumindest unsere:

Wenn du sie nicht siehst, und nicht hörst, machen sie was, wo sie wissen, dass das jetzt nicht ganz so bombe bei dir ankommen würde.

Wie Schokolade fressen.

Badita fällt dann auch in eine Art schockstarre und guckt als sehe sie mich nicht:

Trotzkopf – Nester buddeln

Badita hat auch schon eine Matratze und ein ganzes Sofa auf dem Gewissen.

Bei der Matratze konnt ich noch ein Foto machen, beim Sofa hab ich geheult.

Und auch hier wieder der Blick: Uuuuuuuuups… Die hat mich angegriffen! Ich hab mich nur verteidigt, war das nicht richtig?Badita allein zuhause

Letzten Herbst, wir waren alle draußen und haben – keine Ahnung mehr was – im Garten gemacht, wurde es der Boxerdame zu kalt und sie beschloss, die Terrassentür zuzumachen.

Türen kann sie nämlich auf und zu machen. Allerdings auch nur entweder oder. Heißt jetzt nicht, dass sie, wenn sie von draußen reinkommt, die Tür wieder zu macht. Wir sind ja schließlich nicht bei Wünsch-Dir-was…

Also macht sie die Tür zu, wollte uns mitteilen, dass sie drinnen blieb (sprang also hoch) und verschloß sie.

Ahja.

Hatte ich erwähnt, das wir kurz, bei gefühlten 5 Grad -ohne Jacken- alle draußen waren?

Sie merkte dann auch recht schnell, dass das jetzt nicht ganz so die hellste Entscheidung des Tages war.

Noch während wir herausfanden, dass keiner von uns einen Schlüssel hatte, und – ach ja, es war Sonntag – ein Schlüsseldienst einfach mal Arschteuer wäre,  bangte ich um meine Mülltonne in der Küche. Hoffte aber, sie würde den Abwasch bevorzugen.

Nunja, nachdem wir mindestens ne Stunde versucht haben – erfolglos versucht haben in unser Haus einzubrechen, fiel mir ein, dass das Hundekind ja auch Türen auf bekommt. Und zu unserem Glück war die Haustür nicht abgeschlossen.

Also schnell über den Zaun gehopst, die frierenden Kinder waren in der Zwischenzeit schon bei der Nachbarin, zur Tür gerannt und Badita animiert das sie hochspringt. 

Das klappt immer sehr gut, da brauch man nur „naaaaaaaa, jaa was denn los?!“ in einer bestimmten Tonart sagen, schon dreht sie durch und freut sich wie ein Schokoladenhonigkuchenpferd.

Der Plan ging auf und während sie voller Freude sprang, drückte ich die Tür und tadaaaaaaaaaaaa sie bekam Hausarrest. Nein natürlich nicht^^Seitdem haben wir IMMER einen Schlüssel dabei, auch wenn wir nur im Garten sind^^  

Wir haben auf jedenfall sehr viel zum Lachen, seitdem sie damals bei uns eingezogen ist. Missen würde ich sie niemals, es war definitiv die richtige Entscheidung einen Familienhund bei uns einziehen zu lassen.

Auch unseren Nachzügler, Aiden, hat sie damals – schon in der Schwangerschaft – sorgsam beschützt. Sie wußte schon vor mir, dass ich schwanger war, lag immer auf meinem Bauch und hörte ihm zu.

Sie selber ist nie Hundemama geworden, obwohl sie bestimmt eine super Muddi wäre, aber weiß…  was nicht ist, kann ja noch werden.

Habt ihr auch ein Haustier?

Bringt es euch auch so oft zum Lachen? Erzählt mir mal eure witzigsten Geschichten.

Übrigens hatte ich auch schon mal eine Katze. Als ein Kumpel bei mir zuhause war, dachte ich der will mich veräppeln, als er sagte:

„Ich kann nicht auf Toilette, deine Katze ist drauf!“

Tatsächlich saß die Katze im Klo und pieselte dort rein. Und das hat sie seitdem immer gemacht. Unglaublich, oder? Schade, dass ich nie ein Foto davon gemacht habe^^

Und wer noch mehr lachen möchte, schaut sich noch einmal das Video an 😉

Und wer mehr über das Otto und dem OTTO Shopping Festival  erfahren möchte (da gibt’s nämlich dicke Rabatte und nicht nur LED-Sofas mit Soundsystem und Relax-Sessel), der klickt mal hier auf den Oskar:

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