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Die Ecken und Kanten im Haushalt / Kindersicherheit Ariel

Anzeige Ariel Kindersicherheit

Ein Baby zu bekommen ist eines, wenn nicht sogar DAS schönste Erlebnis, welches man erfahren darf. Diese kleinen Wesen sind so perfekt, so klein, so süß, aber vor allem so hilfebedürftig. Ich lüge nicht, wenn ich sage, dass wir wohl alle alles, wirklich alles dafür tun würden, um unser Kind zu schützen. Immer und überall. Es ist keine Frage, dass wir Eltern „über Leichen“ gehen würden, wenn es um unsere Kinder geht.

Wir stehen bei den ersten Schritten neben Ihnen, falls sie fallen. Wir passen auf, dass sie nicht in Scherben fassen, wenn uns eine Tasse heruntergefallen ist. Wir ziehen sie zurück, wenn ein großer Hund kommt. Wenn wir über die Straße gehen, nehmen wir sie an die Hand. Wir werden zu Löwenmütter, wenn unsere Kinder gemobbt werden, und wir passen auf, dass sie nicht auf die heiße Herdplatte fassen.

Aber – und da war ich damals total erstaunt – seid ihr schon mal bewusst auf die Knie, und habt euch in eurer Wohnung umgeschaut?

Klar, hast du bestimmt an jeder Steckdose einen Schutz, vor dem Kamin und dem Herd eine Absicherung, auch bei dem Bett hast du bestimmt einen Fallschutz. Auch hast du wahrscheinlich an Tischecken diese Gummi-Eckschützer. Das sind auch die Standarddinge, die man schon in der Schwangerschaft lernt.

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Das ist super, und schützen auf jeden Fall vor Unfällen, die vermieden werden können.

Aber es gibt so viel mehr -in einer Wohnung – zu entdecken, als ein viereckiges Ding, was wie eine Schweinchennase aussieht.

Weil das so ist, hat Ariel zusammen mit dem Verein „Mehr Sicherheit für Kinder e. V. “ eine sehr wichtige Aktion gestartet:

Für mehr Kindersicherheit zuhause

 

Du kennst das sicher: wenn es leise ist, machen Kinder meist Sachen, die sie nicht tun sollten^^. So auch meine Große, im Alter von 1,5 Jahren. Wirklich, sie hatte nur Quatsch im Kopf. Morgens, statt mich zu wecken, ist sie ins Bad, hat 2 Rollen Toilettenpapier zerpflückt und ins Waschbecken getan. Richtig; sie hat den Wasserhahn angemacht. Und laufen lassen. Aber richtig. Nicht so tropf-tropf-tropf. Nein – Schwallartig.

Ist in ihr Zimmer, zum Spielen, und nach – keine Ahnung – 20 min? hörte ich patsch patsch patsch „Mama ich hab Hunger“. Kurz gekuschelt, aufgestanden und dann stand ich im Flur – im Wasser – knöchelhoch. Die Flutwelle kam sozusagen direkt auf mich zu. Die Wohnung war porentief grundgereinigt und  meine Handtücher hatten noch nie so einen, wirklich überaus wichtigen Nutzen, wie an diesem Tag.

Und den Tag danach.

Und die Woche darauf.

Dieses „Spiel“ hat sie nämlich 3 mal mit mir gemacht. Seitdem möchte sie nicht mehr wischen.

Sondern Wäsche waschen. Mit ca 2 eigentlich wollte sie sich damals nur einen Joghurt aus dem Kühlschrank holen. Sie versicherte mir, sie käme gleich, muss nur noch kurz was machen. Ok. Und dann war es mir genau 2,58 min zu leise und ich bin in die Küche. Meine wunderbare Tochter wollte unsere Wäsche waschen. Damals hatten wir, zum letzten Mal, Pulver-waschmittel. Diese großen Pakete. So ungefähr die Hälfte davon war im Waschmittelfach. Die andere Hälfte in der gesamten Küche.

Nachdem ich sie ungefähr neunhunderachtunddreißigtrillionen mal fragte, während ich ihren Mund untersucht habe, ob sie davon auch was gegessen hat, wußte ich auch nicht ob ich lachen oder heulen sollte. Ich konnte nicht böse auf sie sein, schließlich wollte sie mir nur helfen.

An die, die sich Sorgen um die Waschmaschine machen: Die war übrigens komplett verstopft und musste professionell gereinigt und befreit werden. Ich bin sogar fast der Meinung, dass wir den Schlauch austauschen mussten #dasweißichabernnichtmehristschon10jahreher #muttiwirdalt.

Im Nachhinein ist es ganz lustig und man kann nur den Kopf schütteln, aber ich sah sie schon mit ausgepumpten Magen im Krankenhaus liegen, machte mir unglaubliche Vorwürfe und habe seitdem nie wieder Waschmittel (oder andere giftige Dinge) in die greifbare Höhe der Kinder gestellt. Wir hatten Glück, aber laut Statistik passieren 85% der Unfälle im Haushalt, so wie es unserer hätte sein können.

Bei sowas habe ich die Giftnotrufnummer schätzen gelernt. (Speichert sie euch am besten für euer Bundesland direkt ab, ihr seid froh, wenn ihr sie braucht).

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Ich machte mir viele Gedanken, hatte ein schlechtes Gewissen und schwor mir, dass mir sowas Fahrlässiges nicht noch einmal passieren dürfte. Ich bin auf Augenhöhe meines Kindes und hab mir die gesamte Wohnung angeschaut. Ich dachte zwar erst, kann ja nichts neues sein, schließlich kenne ich unsere Wohnung, aber ich war entsetzt, was mir, in Normalgröße, so an Gefahren entgangen ist.

Wie interessant es wäre, an Schränken hochzuklettern, weil man eine lustige, bunte Verpackung dort oben sieht. Ich habe mich in mein Kind rein versetzt und hab versucht, einfach mal nicht so viel nachzudenken, was wir Erwachsenen ja gerne machen, Kinder aber nicht. Es ist wirklich eine Erfahrung Wert, einfach mal durch seine Räume zu krabbeln und die eigentlichen Gefahren zu sehen. Wie, das Schränke ganz leicht umkippen können, wenn man sich dran hochzieht, oder Schubladen von unten gefährlicher sind, als wenn man sich von oben die Finger einklemmt. Das Kabel nicht nur Katzen interessiert, sondern, besonders das vom heißen Bügeleisen, für Kinder eine magische Anziehungskraft hat. Manchmal kann man gar nicht so einfach denken, wie es passiert ist.

 

Darum fordere ich euch, gerade Kleinkind Mamis, auf: krabbelt mal bewusst, mit offenen Augen, durch euer Zuhause. Ihr werdet erschrocken sein.

Und denkt mal einfach einfach 😉 Kinder wollen helfen, gerade mit 2 Jahren. Wäsche waschen ist eines der Sachen, die spaßig aussehen. Es dreht sich lustig und es schäumt wie Seifenblasen. Was soll daran gefährlich sein? #merkstewas

Mama und Papa mit einem Frühstück wecken, dass versuchen auch die „Großen“, allerdings sind Wasserkocher und Kaffeemaschine ein Teufelswerk für Kinderhände.

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Noch kurz ein Wort zu den Ariel 3in1 Pods, obwohl es nicht von mir erwartete wird 😉

Die sind zwar nicht gerade günstig, aber Ariel hat sich wirklich Gedanken darum gemacht, wie es vermeidbar ist, dass Kinder das Waschmittel in die Hände bekommen. Durch die vordorsierte Größe werden die Ariel 3 in 1 Pods direkt in die Trommel gelegt, bevor der Waschgang startet. Damit haben Kinder kaum die Chance an das Waschmittel zu kommen.  Eine 3fache Klickvorrichtung am Kunststoffbehälter sorgt dafür, dass man hört, wenn die Packung zu ist. Ein Bitterstoff in der Folie der Pods sorgt außerdem dafür, dass Kinder den Pod direkt ausspucken, falls sie die Pods doch mal in die Finger bekommen.

Ach und waschen tun sie auch verdammt gut.

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