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Die Fehler meines Lebens und welchen ich ungeschehen machen würde / FriXion von PILOT

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FriXion von PILOT hat eine Aktion gestartet, wo es darum geht, seine Fehler wegradieren zu können. Über die Zauberstifte FriXion selbst hatte ich ja schon einmal hier berichtet. Und das war nicht wenig, was sie können. Nach wie vor sind wir absolut begeistert  (vor allem weil sie auch aus den Sachen gehen 😉 ).

Nun zur Aktion: Fehler hab ich schon mehr als genug gemacht, also hab ich direkt mitgemacht.

Nun ist es aber so, das ich zwar schon viel, sehr viel Mist in meinem Leben erlebt und auch gemacht habe, aber den einen Fehler zu finden, den ich ungeschehen, bzw wie die FriXions wegradieren könnte, das war gar nicht so leicht.

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  Heimat

Lange Zeit war der größte Fehler meines Lebens, dass meine Eltern mich aus Sachsen Anhalt nach Niedersachsen gezwungen hatten – als ich ca. 15 war. Verdammt, was hab ich darunter gelitten und wollte so schnell wie möglich wieder zurück in meine Heimat.

 

Männer

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Das Leben spielt aber seine Spielchen und so lernte ich dann „hier“ den Erzeuger meiner Großen kennen. Auch das wäre ein Punkt, den ich gerne wegradieren würde, allerdings hätte ich dann nicht das beste von ihm: seine Tochter. Daher ist dieser Lebensabschnitt mehr als wichtig und besonders wertvoll.

 

Abschluß

Was man auch als Fehler bezeichnen könnte wäre, dass ich meine Schule geschmissen habe und statt Abi dann mit keinem Abschluß… ja, doch… von der Schule geschmissen wurde.

Der Grund? Ich hatte mit 15 alles verloren was mir wichtig war: Meine Freunde, meine Familie, mein Zuhause. Ich habe mich nach dem Umzug verweigert und sah für mich „hier“ keine Zukunft. Es war teils Sturheit, es war aber  auch viel freier Willen und letztendlich war „weil man das halt so macht“ kein Grund für mich, die Schule damals zu beenden.

Beendet habe ich sie dann in meiner 3. Schwangerschaft: Ich habe per Abendschule meinen erweiterten Realschulabschluß nachgeholt, denn ich wollte ihn.

Geld

Ein weiterer Fehler den ich am liebsten streichen würde, wäre das ich nie Schulden gemacht hätte. Es war immer zuviel Monat am Ende des Geldes über. Hier was bestellt, dort was gekauft, immer übern Soll gelebt, viel zuviel verfeinert, das Leben genossen, ohne Rücklagen, ohne sich Gedanke um Morgen zu machen. Jugendlicher Leichtsinn gepaart mit der Trennung (und den gemeinsamen Schulden allein auf meinen Namen) des Erzeugers meiner großer. Nach der Trennung war er fein raus und ich war „allein Erbin“ aller gemeinsamen Rechnungen: Herzlichen Glückwunsch, sie sind am Arsch.

Anders hätte ich wahrscheinlich nie gelernt mit Geld umzugehen.

Und da ich die Verpflichtung meinen Kindern gegenüber habe, dass sie es besser machen sollten, war auch das ein (beschissener, aber) wichtiger Teil meines Lebens.

Nun lege ich viel Wert darauf, dass sie  jetzt schon mitrechnen müssen: so bekommen sie zum Bsp beim Besuch im Freizeitpark oder auf dem Weihnachtsmarkt zum Bsp. jeder 10€ und dürfen diese frei ausgeben. Aber mehr gibt es dann nicht mehr von uns. Seitdem möchte keiner mehr 10 mal Karussell fahren.

Beim letzten Besuch gab es sogar bitterböse Tränen weil alles so teuer ist und sie sich nicht entscheiden konnten für was sie das Geld sinnvoll ausgeben möchten (leer wurde es trotzdem).

Bauernhof

Man könnte sagen, dass das einer unserer größten Fehler war. Viel zu groß, viel zu alt, viel zu teuer. Viel zu viel zu tun und dann war es nur auf Pacht. Alles was wir dort renovierten war für die Katz. Und das war unglaublich viel (meine Insta Mädels können sich bestimmt noch dran erinnern).

Allerdings war das schon immer einer unserer Träume: einen alten, renovierungsbedürftigen Bauernhof von Grund auf erneuern.

Und rückblickend war es zwar ein echter Geld.- und Zeitfresser, aber wir hatten ihn dann doch (zum Glück) nicht gekauft und konnten daher, als die Lehmdecke runter kam (weil das Dach absolut undicht war), ausziehen und haben uns nicht in einen riesigen (weiteren) Schuldenberg gestürzt.

*

Fehler habe ich also schon mehr als genug gemacht.

Und eigentlich hab ich immer daraus gelernt; hab das positive gesehen, meine Erfahrungen und meinen Nutzen daraus gezogen. Fehler sind ja schließlich zum machen da, oder?

Aber was ist jetzt der Fehler, den ich laut FriXion von PILOT ausradieren wollen würde?

Schule

Eigentlich hätte ich gesagt, dass meine Kinder auf die Regelschule gehen. Aber selbst daraus haben wir gelernt.Wenn auch auf die harte und ungerechte, hilflose und verständnislose Art, aber immerhin.

Dieser Fehler wird uns stärker machen, er wird uns beweisen, dass wir uns aufeinander verlassen können. Dieser Fehler hat viel kaputt gemacht, aber andererseits hat er uns den Weg gezeigt, den wir schon längst hätten einschlagen müssen.

Endlich haben wir eingesehen, dass wir für dieses ganze System nicht geschaffen sind.

Also selbst das, was uns momentan wirklich auf Trab hält, ist nicht der Fehler.

Sondern ein ganz anderer:

Der Fehler

Wahrscheinlich war ein großer Fehler, der große Fehler, dass ich meinen Vater nie verziehen habe.

Ich war weder auf seine Beerdigung noch hab ich ihn nach meinem 9. Geburtstag getroffen.

Mittlerweile weiß ich auch warum es mir egal war: Ich konnte ihm bis heute nicht verzeihen das er weg geschaut hat. Das er mich, als kleines Mädchen, im Stich gelassen hat. Das er mich meinem Schicksal überlassen hat. Schließlich war er mein Vater. Und er hätte sich um mich sorgen müssen. Und was tat er? Er widmete sich dem Alkohol und ich verlor ihn und die Hoffnung auf liebende Eltern ganz.

Aktuell bin ich noch nicht bereit dazu, aber ich gehe davon aus, dass ich ihm irgendwann vergeben werde; muss. Um meinen eigenen Frieden zu finden. Genauso wie ich meiner Mutter irgendwann vergeben muss, denn sie wusste es halt nicht besser.

Noch ist die Zeit nicht reif… ich arbeite aber daran.

 

Und dann wäre dies der Fehler, den ich ungeschehen machen würde – weil es eben keine Möglichkeit mehr gibt, dass er weiß, dass sein kleines Mädchen groß geworden ist und ich ihn vermisst habe.

 

 


Gewinnspiel

„Ausprobieren“- und „Wegradieren“-Momente – kennst du auch?
Du kannst deine Erlebnisse aufmalen oder aufschreiben. Foto machen und vom 04.09. bis
15.10. auf   www.aktion.frixion.de hochladen. Besucher sehen, was die anderen
so alles erlebt haben. Für alle Teilnehmer gibt es jede Menge zu gewinnen: 80
Stiftepakete und 20 Gutscheine à 500 Euro von Jochen Schweizer für neue
„Ausprobieren!“-Momente! Da lohnt es sich doch gleich doppelt Fehler zu machen 😉

 

 

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