Du Mädchen! Wie schwer es in der Pubertät wirklich ist / Always

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#WieEinMädchen


Freilernen

Ein Grund weshalb ich Freilernen so schätzen gelernt habe, war die Einsicht, dass meine Kinder komplett ihre eigenen Erfahrungen machen müssen.

Müssen – um zu lernen.

Weil es immer mehr bringt, wenn man seine eigenen Erfahrungen sammelt – weiß ich aus eigener Erfahrung^^ Es bringt nichts, wenn ich ständig „Lass das!“ sage, sie müssen es selber lernen.

Laufen lernen

Ist es als (Klein-) Kind noch selbstverständlich sich auszuprobieren; zu fallen um immer wieder aufzustehen, können Teeny’s nicht mal mit einem Häärchen zuviel an ihren Brauen leben.

Teeny Leben

Es ist der reinste Weltuntergang und auch das weiß ich aus eigener Erfahrung.

Ich habe, als Pubertier, teils stundenlang jedes noch so kleinste Flaumhaar entfernt, um letztendlich kaum noch Brauen zu haben – und da war das mit den aufgemalten Augenbrauen noch nicht mal „in“. Schöne Scheiße. Musst ich so raus und hoffen, dass die so gehassten Brauen schnellstmöglich nach wachsen – ich sah ja auch aus wie der letzte Trottel – und schließlich waren sie ja sonst auch immer am nächsten Tag komplett wieder da und ich fühlte mich wie mit einer Monobraue.

Wie gut, dass mein Teenykind solch einen scheiß nicht gemacht hat, obwohl sie auch einen Splin dafür hat – wahrscheinlich kam es mir deshalb wieder in den Sinn.^^ ABER ihr hat es wohl schon gereicht, dass Mutti damals wie ein Idiot rumgelaufen ist.

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Probier dich aus

Und das bin ich wirklich oft.

Gott, was hab ich alles ausprobiert: Ich hatte meine Raverzeit, mit 5 Meter breiten Hosen -> meine Lieblinshose hatte übrigens Flammen o.O Und dem Vorsatz, wenn ich alt genug bin, zur Loveparade zu gehen. Daraus wurde allerdings nie etwas. Exakt zu der Zeit waren die 15 cm Platoe Schuhe in, mit denen ich mir meine Knie zerschossen habe. Jaja… Fehler und so.

Ich hatte meine Gothik Zeit – aber nur optisch, dafür aber extrem; inklusive schwarze Lippen, Augen Make -Up, Nägel, Haare, Klamotten, böser Blick… alles halt.

Ich hab damals viel an meiner Optik rumgespielt, meinen Körper mit Tattoos von Privatleuten verschandeln lassen, mir Piercings stechen und meine Haare mit viel Farbe (bis vor kurzem) geschändet.

Ich war schon immer auf der Suche nach mir selbst – wollte anders sein, auffallen, eventuell auch Leute abschrecken – so dass ich mich selbst schützen konnte, weil wenn du Crazy aussiehst, haben die meisten eh eine schlechte Meinung von dir. Musst ich also nicht mal nett sein.

Finde dich

Aber bis ich soweit war, dass ich mit erhobenen Hauptes und Regenbogen Haaren, mein 4. Kind in die Krippe bringen konnte, hat es natürlich auch viele Rückschläge gegeben. Viele Tränen flossen, oft war ich verzweifelt, schämte und ärgert mich über mich selber.

Oft wurde ich ausgelacht, wurde gemobbt, hinter meinem Rücken wurde getuschelt, die beste Freundin war keine mehr und ich stand auchab und an mal allein auf dem Schulhof.

Kinder und Teenys können echt böse sein.

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Der Weg zum ich

Die Pubertät ist eine der wichtigste Erfahrungen die man macht, eben weil sie mit lauter bewusster Erfahrungen beisteuert – anders als zu der Zeit, wo man Kleinkind war – und einfach immer wieder aufstand, egal was war.

 

Was man eben noch mega abgefahren fand und sich „gut überlegt“ hatte, und sogar seine Mutter dann irgendwie überzeugen konnte, war im Grunde danach die größte Katastrophe EVER.

Und ich meine nicht nur optisch, auch wenn sich, meiner Meinung nach, die pubertierenden Mädels hauptsächlich darauf beschränken. Mädchen halt.

Ich meine auch die Liebesbriefe, die man sich dann endlich getraut hat abzugeben (zwar der besten Freundin, damit sie den weitergibt) aber auch das war dann etwas, was man am liebsten sofort revidiert hätte. Ausser, es hat geklappt und man bekam, „was“ man wollte 😉

Viele Sportarten habe ich abgelehnt, weil „man das ja als Mädchen nicht macht“ – schade, vllt hätte ich mich so schneller gefunden. Einen Ausgleich geschaffen.

Bei einigen Vorträgen, die ich vor der Klasse hätte halten sollen, habe ich die Ausrede “ ich hab es vergessen“ gehabt. obwohl ich super vorbereitet war. Trotzdem. Die Angst vor einer Blamage, zu gut oder zu schlecht zu sein, war groß und hat ausgereicht schlechte Noten hinzunehmen.

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Und anscheinend hat sich in all der Zeit, seit ich jung und knackig war (heute knackts nur noch) nicht allzu viel verändert

Die neueste Always „Confidence & Puberty“ Studie zeigt, dass 62% der Mädchen sich von der Angst vor dem Versagen lähmen lässt. 73% schrecken deshalb vor neuen Herausforderungen zurück. Always möchte Mädchen bewusstmachen, dass Rückschläge, Scheitern und die Fähigkeit, damit umzugehen, entscheidend für die persönliche Weiterentwicklung sind.

Quelle Always

Mein Beitrag

Er soll zeigen, dass es wichtig ist sich auszuprobieren: Fehler zu machen.

Denn aus Fehlern lernen wir. Jedes mal. Es kommt eigentlich nur auf die Sichtweise an um zu lernen wie wir damit umgehen. Und daher ist ein starkes Selbstbewusstsein das A und O, wenn ihr, so wie ich, kleine Babys (un)erzieht, die irgendwann mal allein in die Welt sollen, dann hilft Vertrauen. Keine Vorwürfe machen und in den meisten Fällen auch einfach mal nur da sein ohne auf sein Kind einzureden.

Und dann retten wir die Welt mit starken, selbstbewussten Frauen, denn dann ist es ihnen egal, was andere von Ihnen denken und sie stehen für sich und ihre Überzeugungen ein.

 

Zeigt auch ihr, was ihr heutzutage für „typisch“ Mädchen haltet ->  #WieEinMädchen #LikeAGirl

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