Kinder im Tyrannenmodus – Gastbeitrag von Wert(h)voll

Vor einigen Wochen verloste ich 3 Bücher von Gerhard Spitzer.

Erziehungsratgeber.

Wirklich? Braucht Frau Mutter das? Braucht sie es sogar unbedingt? Kann so etwas überhaupt Spaß machen?

Damit nicht nur ich über die Werke von Gerhard berichte, habe ich mir 4 Gastautoren ins Boot geholt. Die erste Rezension kommt von der lieben Anna, einer meiner wunderbar talentierten Näh Kolleginn, alias Werthvoll (auch bei Facebook zu finden), schaut mal bei ihr vorbei <3 .

Vielen lieben dank für deinen tollen Artikel, liebe Anna!


 

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Hallo zusammen,

als ich vor einigen Wochen den Aufruf für eine Buchrezession bei Metterschling und Maulwurfn gelesen habe, war ich direkt Feuer und Flamme.

Ich liebe Bücher und bei dem Titel „Kinder im Tyrannen Modus – Kann Erziehung noch Spaß machen?“ von Gerhard Spitzer wurde mein Interesse direkt geweckt.

Zu aller erst muss ich zugeben, dass ich bis jetzt noch nicht wirklich viele Erziehungsratgeber gelesen habe, jedoch hat mich hier der Titel direkt angesprochen.

„Befinden sich immer mehr Kinder im „Tyrannenmodus“?“

Wenn ich manchmal an die Abholsituation im Kindergarten denke, dann kann ich diese Frage definitiv mit „ja“ beantworten. Da werden die Kinder mit Süßigkeiten oder Aktivitäten bestochen, gebettelt und geredet und das nur, damit man sein Ziel erreicht und zwar das Kind möglichst schnell  ohne viel Theater nach Hause oder zu dem nächsten Termin zu bekommen. Das kann ganz schön anstrengend sein.

„Müssen deswegen immer mehr Eltern täglich „Einsatz am Limit“ fahren?“

Gerhard Spitzer zeigt in seinem Buch auf eine lustige Art und Weise, dass es nicht sein muss.

Schon zu Beginn bringt er einem eine Schmunzeln aufs Gesicht indem er Sokrates (um 470-399 v. Chr.) zitiert: „Die Kinder von heute sind Tyrannen. Sie wiedersprechen ihren Eltern, kleckern mit dem Essen und ärgern ihre Lehrer.“

Das kennen wir doch jeder. Zu mindestens jeder, der Kinder hat.

Zu Beginn wird auf die verschiedenen Tyrannenmodus eingegangen. Da gibt es z.B. den Trotzkopf, den Provokateur, den Verweigerer, den Bettler und noch viele mehr. Man muss bei den Erklärungen immer wieder schmunzeln. Man erkennt sich in den Situationen oft wieder, weil man die Situationen von sich selbst oder auch von Freunden kennt  und ich finde das macht dieses Buch aus.

Nicht immer alles so ernst nehmen.

Nach der Typerklärung finden wir uns wieder bei der Frage, ob Erziehung noch Spaß machen kann. Die Beantwortung der Fragen ist diesmal in Spaß-Level unterteilt. Jeder Level befasst sich mit einer Frage, z.B. Spaß am Umdenken, Unbekümmertheit, mit Eigenleben und noch andere Fragen werden behandelt. Auch hier immer wieder mit einem Schmunzeln.

Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen, weil es einem ein Lächeln auf das Gesicht zaubert und den Spaß-Level wieder höher legt.

Vielen Dank an Gerhard Spitzer für das tolle Buch und vielen Dank Nancy, dass ich diese Rezession für dich schreiben durfte.

Alles Liebe

Anna


 

Kinder im Tyannenmudus bekommt ihr zum Bsp. HIER*




Ein Gedanke zu „Kinder im Tyrannenmodus – Gastbeitrag von Wert(h)voll

  1. In diesem Zusammenhang möchte ich übrigens jedem ein anderes, wirklich großartiges Buch von Herrn Spitzer empfehlen: „Warum zappelt Philipp? Wie wir entspannt mit ADHS umgehen können“ . Mir selber hat es vollkommen neue Blickwinkel auf mein geliebtes ADHS-Kind gezeigt!

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