Offener Brief an den Terror

* Achtung! Dieser Artikel enthält Kraftausdrücke *

Es geht in diesem Beitrag einzig und allein um den Terror – in all seinen Facetten.


Ich bin schockiert. Sauer. Traurig. Fassungslos. Bestürzt und enttäuscht.

Ich habe Angst. Angst vor dem, was da kommen mag. Angst, weil ich schon seit einer ganzen Weile davon ausgehe, dass wir nicht verschont bleiben. Das es uns auch treffen wird. Da war ich mir sicher. Und ich behielt recht. Leider.

Es gibt so viele Gründe, die dafür sprechen… Die uns zum Ziel machen. Dinge, wo uns keiner nach gefragt hat. Die über unseren Kopf hinweg beschlossen wurden. Dinge, die wir ausbaden müssen.

Ich habe Angst. Aber das darf man ja nicht laut Aussprechen. Aber das ist mir egal! ICH HABE ANGST, wem soll ich etwas vor machen? Warum soll ich meine Augen vor der Realität verschliessen? Den Attentätern ist doch egal, ob ich Angst hab oder nicht, die ziehen ihre Kranke Scheiße trotzdem durch.

Ich habe Angst, keine Panik. Angst macht mich stärker. Angst bringt mich dazu, zu überlegen, was ich im Falle des Falles machen würde. Hätte ich keine Angst, würde mit mir etwas nicht stimmen. Angst ist ein Warnsignal des Körpers, welches es schon seit Urzeiten gibt – uns beschützt, dumme Sachen zu tun.

Auch wenn ich weiß, dass das Risiko sehr gering ist, wie hier in der Tagesschau erklärt, bekomme ich in letzter Zeit nur noch das blanke Kotzen, und meine Angst wandelt sich langsam in Wut um.

 


Daher nun mein offener Brief an den Terror

Hoffnung

Ich hatte Hoffnung.

Hoffnung, dass Attentäter wenigstens Kinder verschonen. Eine irre Vorstellung, dass in solchen Psychopathen doch noch ein Rest Mensch stecken müsste. So durcheinander wie sie auch sind, aber ich will an das Gute im Menschen glauben. Ich WILL es einfach.

Und dann kam Nizza.

Ein geplanter Angriff, mit Hilfe von noch 5 weiteren Idioten, die einfach so 84 Menschenleben, auslöschten, und Minimum das dreifache komplett zerstört haben.

Sie haben Kinder getötet.

Absichtlich.

Kinder!

Ihr seid Abschaum!

Angst

Dann kam Würzburg.

Dann München. Innerhalb einer Woche.

Du bist echt das allerletzte, was ist bei dir nur schief gelaufen? Was würden deine Eltern dazu sagen? Schau in das Gesicht deiner Mutter und sag ihr, dass du darauf stolz bist, du feiges Stück Scheiße.

Ich habe Angst vor dir. Du bist so durchgeknallt, dass ich sogar schon für 2 min darüber nachgedacht habe, einer Religion beizutreten, die ich verabscheue, AUS SORGE UM MEINE KINDER**. Aber ich werde den Teufel tun! Eher werde ich alles machen, was in meiner Macht steht, um dich aus den Weg zu räumen – bevor du auch nur daran denken könntest, meine Kinder für dich zu gewinnen, oder noch schlimmeres.

Warum?

Wie kommst du dazu, Menschen umzubringen? Um was geht es eigentlich noch? Um Geld? Um Gott? Um Macht?

Hast du keine Hobbys? Geh spielen, verdammt noch mal.

Wie kann man um etwas kämpfen, was es gar nicht gibt? Wie gestört muss man sein, um zu glauben, dass, wenn man sich selbst in die Luft sprengt, man dann im Himmel 14 Jungfrauen bekommt? Hast du keine Chance, im echten Leben, eine Frau kennen zulernen? Wie lächerlich du doch bist.

Hass

Ich bin wütend, ja!

Ich bin richtig sauer, weil ich nicht weiß was ich machen soll.

Du blödes Stück Dreck nimmst mir die Macht zu entscheiden.

Wo wir Urlaub und Ausflüge machen können. Wo wir hingehen könnten. Ob ich meine Kinder weiter als „vor die Straße“ lassen kann.

Ich schaue fremde Menschen im Bus an, und frage mich ernsthaft, ob wir nicht besser aussteigen sollten, weil ich nicht weiß, was in seinem Rucksack ist.

Ich habe Angst und ich bin wütend. Und glaube mir, du Missgeburt, das ist eine gaaaaaaanz schlechte Mischung bei Müttern (und Vätern). Wir werden über Leichen gehen.

Wenn ich könnte, hätte ich dich schon gepackt, dich mit Salz übersät, am Baum gefesselt und eine Ziege geholt.

Damit du all das Leid dieser Welt spürst.

Aber das wäre der falsche Weg, das weiß ich.

Warum tust du das?

Was soll ich meinen Kindern sagen, wenn sie mich fragen, hä? Wie soll ich ihnen beibringen, dass es so Arschlöcher wie dich gibt?

Gestört, Empathielos und dumm?

Ich weiß es nicht, denn um es ihnen vernünftig zu erklären, habe ich zu viel Hass in mir. Ich hasse dich und all deine gestörten Anhänger.

weg

Ich will weg. Weg von dir. Weg vor der Angst. Der Angst, dass meinen Kindern etwas passiert. Der Angst, das mir etwas passiert, sodass ich sie nicht beschützen kann. Angst, dass wir getrennt werden. Angst vor dem Krieg.

Vor den Bomben, vor den Überfällen im eigenen Haus, Angst vor Vergewaltigungen, bei denen wir Eltern zu sehen müssen.

Ich will weg. Weg auf eine einsame Insel. Mit Menschen, die sich nicht durch die Medien oder dich verblöden lassen. Die die zusammenhänge in den Nachrichten sehen, Menschen die nach dem WARUM fragen, Menschen, die einfach nur leben wollen.

Glücklich und zufrieden.

Warum kannst du das nicht? Du zerstörst die Welt.

Komm mal klar, du abgefuckter Terror!

Viel zu lange gibt es dich schon, immer wieder findest du neue, dumme Opfer, die du benutzen kannst.

Und du lachst ALLE aus.

Und sie merken es nicht mal.

Kämpfen, in deinem Namen, und du wächst daran. Immer und immer wieder.

Bringst soviel Unglück und Leid in die Familien. Es ist so traurig, dass mir die Worte fehlen. Meine Gedanken sind bei den Hinterbliebenen.

Es wird Zeit, dass wir gegen Dich angehen. So geht es nicht weiter.

 

Kommt mal alle klar, wir sind im 21. Jahrhundert, und ihr führt euch auf, wie Kindergartenkinder, denen die Schippe weggenommen wurde! Sagt es eurer Mama, und gut ist.

 

Werdet doch vernünftig. Bitte.

Unseren Kindern zu liebe.

Friede, Freude, Eierkuchen.

Schmeckt auch viel besser.

#makelovenotware !!!!

#prayfortheworld

metterschlingundmaulwurfn_pancakes_rezept_kochen_Kinder (7)

** es hieß, alle die deren Religion beitreten, bleiben verschont. Alle anderen werden umgebracht.

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3 Gedanken zu „Offener Brief an den Terror

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