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Blog Artikel

So wirst du erfolgreich … Bla

… du tanzt nackt durchs Himalaya-Gebirge, pfeifst „Hänschen klein“ und fängst mit dem Po fliegen, natürlich im Kopfstand. Vergiss nicht, das Fernseh-Team vorher zu informieren.
Ja, ich will dich verarschen. Denn eine Anleitung zum „erfolgreich werden“ gibt es nicht.

Also, gibt es schon – zu Hauf sogar. Aber es wird dir nichts bringen, denn sonst würden diese Leute keine Bücher, E-books und Auftritte hinlegen, um Dir weiß zu machen, es wäre so einfach. Sie wären stinkereich, würden von ihren Zinsen leben, sich von 90-60-90 Models den ganzen Tag massieren lassen und Sex on the Beach saufen.

Literweise.
Immer.
Ich aber, weil ich so nett bin, verrate dir, worauf es wirklich ankommt.

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Ich hab vergessen zu erwähnen, dass es sich mal wieder um einen ironischen, leicht übertriebenen Artikel handelt. Dies hab ich hiermit nachgeholt, und du kannst erleichtert aufatmen, und den Gedanken „is die bescheuert“ wieder verwerfen.
Natürlich könnte ich dir jetzt Marketing-Strategien aufzählen, wie auch am Anfang von mir geplant, bis ich aber zu der Erkenntnis kam: es würde Dir nichts bringen, wenn, und das ist wichtig, wenn du nicht 4 Dinge beherzigst.
Diese 4 Dinge sind so wichtig, wie logisch und einfach. Ok, streich „einfach“ wieder. Einfach ist einfach schwer. Ohne diese 4 Dinge wirst du es aber nie schaffen, das zu bekommen was du möchtest. Was du willst: etwas Erfolg.

 

Liebe – Treue – The One – Zeit

Hört sich an wie ne Schnulze, was? Ist es auch im entferntesten Sinne, denn du gehst einen EHEvertrag mit dem ein, worin du erfolgreich werden möchtest.
So genug palavert, kommen wir mal zum Punkt:

 

Liebe, was du tust!
Egal in welcher Branche du bist, du musst es vollkommen, 100 % lieben.

Du stehst mit dem Gedanken auf, du gehst damit ins Bett. Wenn du Wäsche wäscht, fallen dir neue Ideen dazu ein und wenn du mit den Kindern spielst, kannst du dich nur schwer konzentrieren, weil du deinen Block und Stift im Wohnzimmer vergessen hast. Du musst immer die Sicherheit haben, deine Ideen aufschreiben zu können.
Wenn du nähst, zum Bsp., musst du die Details lieben, die Feinarbeit, die Stoffkombination, die hochwertigen Stoffe & Materialien. Benutzt gute Schnitte auf verdammt teuren Maschinen.
Du musst aber neben dem reinen Nähen auch das fotografieren lieben. Du musst deine Schmuckstücke in Szene setzen können. Ein und dasselbe Teil wirkt ganz anders wenn du es lieblos auf den Boden wirfst, extrem bestückst oder eben gut in Szene setzt.
Dieses ist vor allem dann wichtig, wenn du auch verkaufen möchtest. Hebe dich von der Masse ab. LIEBE dein Teil. Jedes Teil.
Das muss auch dein Leser spüren; warum hast du diesen Stoff gewählt? Warum so kombiniert und warum mit dem Schnittmuster verarbeitet?erfolg_metterschlingundmaulwurfn_blogger_handmade_artikel_logo (5)

Wenn ich nicht lieben würde, was ich tue, würdest du mich nicht kennen. Würdest du diesen Artikel nicht lesen. Würde dir Metterschling nur von den Sprachanfängen deiner Kinder bekannt sein.

Aktuell werden bei uns die Kinderzimmer nicht umsonst mega aufwendig. Erstens weil ich – natürlich – meine Kinder liebe, aber auch weil sie nur eine Kindheit haben, und die möchte ich ihnen so schön wie möglich bescheren. Klar bekommt man das auch mit toller Tapete hin, aber ich liebe es, kreativ zu sein und ein Kinderzimmer ermöglicht mir wieder, mich richtig auszutoben. Weil ich es liebe. In allen Bereichen. Ob Farbe, Holz, DIY, Upcycling oder eben nähen. Wenn ich ein Projekt angehe, dann liebe ich es und bin eins damit. 24 Stunden/Tag.

 

TREUE
Bleib dir treu: mache nur das, was du wirklich schön findest, nicht das, was gerade Trend ist.

Oder was alle machen.

Finde DICH und deinen Style. Was ist dein Wiedererkennungswert? Auch das sieht man in Fotos, liest man in deinen Artikeln, in deinem DIY, in deiner Art & Weise.
Das heißt aber nicht, dass du dich nicht ausprobieren darfst, natürlich ist Recherche und „schauen was andere machen“ wichtig, aber mache nicht nach. Kombiniere tolle und eigene Ideen zu einer, DEINER Idee. Dann läuft’s auch weiterhin von ganz allein.
Du darfst groß denken, aber niemals arrogant. (Siehe meinem Spruch weiter oben  „Ich aber, weil ich so nett bin,…“ kam scheiße, oder? MERKEN! )

Klar, du willst was erreichen, dann musst du dich mit anderen messen: Versuche aber objektiv zu bleiben; was machen andere besser, was könntest du ändern? Was kommt bei Dir an? Was nicht? Dafür gibt es Statistiken. Nutze sie. Aber auch hier gilt: Wenn es nicht nach DIR schreit, dann lass es (auf der anderen Seite; warum hast du das dann damals gepostet). Wenn du das nicht allein schaffst, FRAG. Frag deine Leser, deine Freunde, jeden, der dein Business kennt.erfolg_metterschlingundmaulwurfn_blogger_handmade_artikel_logo (3)
Ein Bsp.: Als ich noch „nur nähte“, habe ich mal das Hausbett, welches wir gebaut hatten, gepostet, einfach, weil ich stolz drauf war.

Metterschlingundmaulwurfn_hausbett

Fazit: Es kam super an, es kam sogar besser an, als ein neues handmade Outfit. Und das nur bei der Zielgruppe Nähmädels. Ich wusste also: Meine Nähmädels sind auch anderweitig kreativ und möchten gerne öfter so etwas sehen.
Auf der anderen Seite, als ich im Dezember vom Näh- zum Familienblog wuchs habe ich rund 200 Nähmädels gehen lassen müssen. Aber es kamen 2000 neue dazu. Innerhalb eines Jahres habe ich mit der „Strategie“, Ich zu sein 3000 neue Follower (FB) dazu bekommen. Ich finde das eine Wahnsinnszahl und freue mich ehrlich und ganz im Ernst über jeden Einzelnen von Euch.

 

THE ONE
Die Besten der Besten werden niemals für die große Masse schreiben, fotografieren oder nähen. Niemals.

Man schreibt für sich, die beste Freundin oder eine Art abgeschwächtes Tagebuch. Du solltest Dinge fotografieren, die du wundervoll findest, Dinge die dir ans Herz gehen. Und warum willst du die super aufwendigen Sachen eigentlich nie verkaufen? Genau, weil sie so schön sind, dass du es behalten willst (da hilft nur falsche Größe nähen). Mit the one meine ich: schreibe für dich, fotografiere für dich, nähe für dich.

Immer.

Nur dann bist du ehrlich, offen und dir selbst treu. Weil du liebst, was du tust.

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Die besten Artikel die ich schrieb, schrieb ich für eine Person.
Für immer wiederkehrende schlechte Fotos das Fototutorial, für mein Seelenfrieden über ADHS, für die Person, die nach einer Anleitung fragte das Bündchentutorial, für die, die mir richtig auf den Sack ging mit ihrem Rumgezicke das Näh-Burn-Out.
Es kann einen ganz schön unter Druck setzen, wenn man bedenkt das (m)ein Artikel über eine halbe Million mal gelesen, geteilt, geherzt wird, wie zum Bsp bei den Bündchen. Die Leute haben nach so einem Burner Erwartungen, oder? „Kann ich sie im nächsten Artikel erfüllen?“ Daher schreibe ich in dieser Phase lieber gar nichts als bloß Bla. Und dann, schreibe ich nur für the one
Und da sind wir schon beim letzten Punkt:

 

ZEIT
Du musst – MUSST – dir Zeit für dein Projekt nehmen. Ich kann selten einen guten Beitrag aus dem Arm schütteln, auch keinen phantastischen Fotos machen, gerade wenn ich wetterabhängig bin und auch kann ich keine Traumkleider nähen, während mir die Kids am Rockzipfel hängen. Ich brauche für alles Zeit.

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Viele denken ja immer, Bloggen ist leicht verdientes Geld. Ist es aber nicht, wenn man dauerhaft Erfolg haben möchte. Klar kann sich jeder seine 5 Minuten Ruhm holen (siehe oben, praktisch alles was du nackt machst, wird erfolgreich^^ ).
Allerdings für dauerhaft brauch ich Zeit, sonst ist es nur halbherzig hingeklatscht. Es füllt dann zwar meinen Blog, und auch meine Timeline bei Facebook, aber es ist dann nicht gut genug, und dann fängt die verwunderliche „Warum hab ich keine Beitragsreichweite?“-Fragerei an.
Viele meiner Artikel habe ich schon wochenlang auf meinen Rechner, bevor sie überhaupt online gehen. Nächtelang grüble ich noch über diese wartenden Beiträge, wenn ich das Gefühl nicht loswerde „Fehlt da noch was? Bilder, oder doch keine Bilder? Lieber eine Grafik? Oder nur Text? Aufteilung? Überschriften? Mehr Beispiele? Ist es deutlich genug?“ Guter Content ist dauerhaft wichtig.

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Wenn du dir das alles verinnerlicht hast, dann kann man nach Marketingstrategien schauen. Dafür hab ich schon fast einen 2. Teil fertig.

Aber ich muss da erst mal ’ne Nacht drüber schlafen… 😉

Bis dahin kannst du mal bei Alin in die FB-Gruppe schauen, sie erklärt dort sehr Zeitaufwendig das FB-Marketing.




3 comments
  1. Warum ich keine Wochenendposts schreibe – Metterschling und Maulwurfn – Familienblog

    […] Weil ich einen Job gefunden habe, der mich voll und ganz ausfüllt. Einen Job, der Spaß macht, einen Job, für den ich gerne aufstehe. Liebe was du tust. […]

  2. Blog dein Ding – Anfänger Grundwissen | | metterschlingundmaulwurfn.de

    […] Hier kommt mein erster, bewusster Beitrag, für meine neue Kategorie „Für Blogger„. Und eigentlich frage ich mich, ob es mir überhaupt zusteht, darüber zu bloggen, denn meinen Familien Blog gibt es ja erst seit (ganz genau) einem Jahr. Ich bin also eigentlich selber noch Frischling, denke aber, ich habe einen ganzen Schwung in diesem Jahr gelernt, auch (und das war der Anstoss) wurde ich schon öfters gefragt „wie machst du das?!“. Man kann sich selber mit seinem Blog ja immer schlecht einschätzen, daher geb ich dir gerne meine Statistiken wieder, ich denke wir stehen mit Metterschling und Maulwurfn, im unteren Mittelfeld, aber das ist jetzt auch nur grob geschätzt, da kaum jemand seine Statistiken veröffentlicht. Was ich Quatsch finde, denn auch mit 5.000 Besuchern hatte ich zum Bsp. schon wunderbare Partner. Ausserdem sollte man immer daran denken: Man schreibt nur für die eine Person. […]

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