The Next step / Auf den Weg in ein besseres Leben

the next step

Das, was demnächst passieren wird, muss erklärt werden.

Möchte erklärt werden.

Lange, wirklich sehr lange habe ich überlegt WIE und was ich dazu schreiben soll.

Denn Ihr werdet Antworten haben wollen.

Ich brauche es, um mir meiner selbst sicher zu sein.

Leider ist dies nicht mit einem Beitrag getan. Zu viel ist in den letzten Jahrzehnten passiert, um zu verstehen warum

 

Vielleicht wirst du es scheiße finden. Vielleicht wirst du es großartig finden. Vielleicht bist du auch nur neugierig. Vielleicht zeige ich dir einfach einen Weg, den auch du schon immer gehen wolltest. Vielleicht entfache ich auch einfach nur das Feuer in dir.

Der Traum, der unaufhaltsam wächst

Der Plan von dem, was da kommen wird, ist nicht über Nacht entstanden. Im Gegenteil, er keimte in mir auf, da war ich gerade einmal 5 Jahre alt.

Die Fragen des „Ja, ABER WARUM IST DAS SO? Nur weil es alle machen?“ stellte ich mir schon sehr, sehr früh. Niemals wollte ich mich beugen. Sah schon immer mehr Wege, als die, die mir gezeigt wurden. Trotzdem musste ich mitspielen.

WEIL MAN DAS HALT SO MACHT. Die Antwort eines jeden, der sich in die Ecke gedrängt fühlt. Der langsam versteht. Der an sich selbst zweifeln wird, weil er merkt … das es anders gehen könnte.

Anders denken? Andere Wege einschlagen? Für den Großteil unmöglich. Weil festgefahren. Weil es unreal erscheint. Weil es anstrengt. Weil es beängstigend ist.

 

Es gibt scheinbar nur diesen einen Weg, den sie alle gehen sollen.

 

Und ich, klein Nancy, stand schon damals dort in dieser riesigen Menge an Mitläufern und verstand die Welt nicht.

Und das blieb bis heute so.

Der Entschluß

Immer wieder träumte ich den Traum.

Motivierte und deprimierte mich gleichzeitig bei Sprüchen wie „Lebe deinen Traum, träum nicht dein Leben!“.

Aber wann ist man reif genug, um die Arschbacken zusammen zu kneifen und es echt durchzuziehen?

Was muss alles passieren, das es soweit ist? Wie sehr muss einen das Leben zeichnen, bis man endlich mal an sich denkt?

Hat man genug Stärke, sein neues ICH anzunehmen? Zwischen Hoffnung, Zuversicht, Glück und Vorfreude kommt Angst. Angst vor dem Versagen. Angst alles zu verlieren. Angst den größten Fehler seines Lebens zu machen. Angst, den Boden unter den Füßen zu verlieren. Angst zu viel Verantwortung tragen zu müssen, und es nicht zu schaffen.

Es ist einfach sich dadurch zu drücken.

 

Und dann steht man jeden Morgen auf, schaut in den Spiegel und sieht eines Tages, dass man sich täglich auf’s neue belügt.

Die Zeit ist reif.

 

Dies ist kein Abschied, denn ich war nie willkommen,
Will auf und davon und nie wiederkommen.

In diesem Haus, wo ich wohn
Hier ist alles so gewohnt
So zum Kotzen vertraut

Ich will nur noch hier raus
Ich brauch mehr Platz und frischen Wind
Ich muss schnell woanders hin
Sonst wachs ich hier fest

Ich lass alles hinter mir
Hab was Großes im Visier

Auf Wiederseh’n? Auf kein‘
Ich hab meine Sachen gepackt, ich hau rein
Sonst wird das für mich immer nur dieser Traum bleiben
Ich brauch Freiheit, ich geh auf Reisen
Ich mach alles das, was ich verpasst hab

All I know
Time is a valuable thing
Watch it fly by as the pendulum swings
Watch it count down to the end of the day
The clock ticks life away

(Ich weiß nur,
Dass Zeit wertvoll ist
Sieh, wie sie verfliegt, während das Pendel schwingt
Sieh, wie sie zerrinnt bis zum Ende des Tages
Die Uhr tickt das Leben fort)

 I’m tired of being what you want me to be
Feeling so faithless lost under the surface
Don’t know what you’re expecting of me
Put under the pressure of walking in your shoes

Ich bin es leid so zu sein, wie du mich haben willst
Fühl mich so treulos, verloren unter der Oberfläche
Weiss nicht, was du von mir erwartest

I’m becoming this all I want to do
Is be more like me and be less like you

Alles was ich will
Ist, mehr wie ich zu sein und weniger wie du

Maybe I’m foolish
Maybe I’m blind
Thinking I can see through this
And see what’s behind
Got no way to prove it
So maybe I’m blind
But I’m only human after all

Vielleicht bin ich töricht,
Vielleicht bin ich blind,
Zu denken, dass ich da durchblicken kann
Und sehe, was dahinter ist
Hab keine Möglichkeit, es zu beweisen
Deshalb lüge ich vielleicht

Aber ich bin schließlich auch nur ein Mensch

Hier oben ist alles so friedlich doch da unten geht’s ab
Wir alle tragen dazu bei, doch brechen unter der Last
Wir hoffen auf Gott, doch haben das Wunder verpasst
Wir bauen immer höher bis es ins Unendliche geht
Fast acht Milliarden Menschen, doch die Menschlichkeit fehlt
Von hier oben macht das alles plötzlich gar nichts mehr aus
Von hier sieht man keine Grenzen und die Farbe der Haut
Dieser ganze Lärm um mich verstummt
Ich hör euch nicht mehr
Langsam hab ich das Gefühl, ich gehöre hier her

Und beim Anblick dieser Schönheit fällt mir alles wieder ein
Sind wir nicht eigentlich am Leben um zu lieben und zu sein?

 




1 Comment

  1. Hallo,
    du machst es ja spannend 😉
    Ich gehe ja immer noch davon aus, dass ihr auswandern wollt. Bin gespannt wohin. Bei den ganzen gesundheitlichen Problemen, die deine Kinder immer haben und wo ihr ständig zu Spezialärzten rennt, finde ich den Schritt, das deutsche Gesundheitssystem zu verlassen, schon sehr gewagt…
    LG Frau F.

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