Familieselbstfindung

I’m back – wie ich das Glück fand, trotz, das ich scheiße fraß

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Veränderung ist am Anfang schwer,

in der Mitte chaotisch

und am Ende wunderschön.

 

Das beschreibt mein letztes Jahr ziemlich genau.

Nun neigt sich 2018 so langsam, ich schaue zurück … und bin voller Glück und Zufriedenheit.

 

Nicht weil das Jahr so phantastisch war, im Gegenteil.

In fast jeder Beziehung musste ich Rückschläge aushalten. Um ehrlich zu sein, war es eines der schlimmsten Jahre, die wir durchgestanden haben. Aber ich habe mich gefunden. Und diese so kleine Sache, brachte mich an den Punkt, wo – egal wie schlimm es auch kam – ich im Vertrauen war.

 

Und trotzdem:

Vieles blieb liegen. Der Blog war praktisch tot.

Eine Million Ideen, und keine Kraft auch nur einen Bruchteil davon umzusetzen.

 

Das reale Leben fickte uns mehr als einmal – in 2018 besonders #hatsieechtficktegesagt #jahatsie. Wir hätten daran zerbrechen können, aber aufgeben ist keine Option. War es noch nie und wird es niemals sein.

Ich brauchte alle Kraft für meine Familie, mußte sie immer wieder auffangen, ihnen die Sicherheit geben, die nur eine Familie geben kann.

Denn alle anderen Sicherheiten sind nur fiktiv und hausgemacht. Das mir das schon bewusst war, hat uns gerettet als wir praktisch obdachlos waren. Nichts ist Sicher im Leben, ausser der Tod.

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Ich liebe meinen Job, aber er war zweitrangig. All das hier sind die Gründe, weshalb es hier relativ ruhig war. Auch, weil ich mich mit dem Blog etwas verkalkuliert hatte. Ich wollte mehr, als ich geben konnte. Zeit hat mittlerweile einen anderen Stellenwert bei mir.

 

Ich bin durch so verdammt viele tiefe Täler gegangen. Es war ein Kampf, aber ich habe ihn gewonnen. Ich habe verstanden, angenommen und vertraut.

Ich habe es geschafft meine Denkweise zu ändern. Eine Denkweise, die 32 Jahre meine Stimme war, die sich durch Erfahrungen und Sichtweisen herraus teils- größtenteils – falsch gebildet hatte. Eine Denkweise, mit der ich selber ins hadern kam. Ich wollte keine negativen Gedanken mehr zu lassen, sondern alles und jeden so annehemen wie er ist, wie es kommt. Egal welche Vorgeschichte er hat. Egal wie fremd es scheint, egal wie weit weg er von mir mental ist.

Jeder hat sein Päckchen zu tragen, und es steht mir nicht zu über irgendwen oder etwas zu urteilen oder gar ihn zu ändern.

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Ich bin mir sicher dass sich jeder gesunde Verstand ändern kann, denn ich hab es auch geschafft. Allein. Und nur so funktioniert es. Man muss es selber verstehen.

 

Ich begegnete meinem inneren Kind. Ich arbeitete meine Kindheit auf, ich sah die Welt mit anderen Augen, ich versuche zu meditieren (aktuell ist es noch ein Versuch, denn es ist mehr als nur Augen zu und nichts tun). Ich räumte aus und minimalisierte unser Leben.

Ich habe fucking To-do-Listen, To-do-Listen sein lassen. Denn ich begriff, dass ich im Moment lebe.

 

Der Sinn des Lebens, die große Frage.

Ich hab ihn für  mich gefunden.

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Den ich fühle mich das allererste mal im Leben rundum glücklich. Und ich bin wie auf Droge, denn dieses Gefühl kannte ich bisher noch nicht. Irgendwas war immer. Aber diesmal… Es gibt kein “aber” und auch kein “ja, wenn…”. Ich bin angekommen. Im Herzen, im Gedanken und auch körperlich.

Ich fühle mich nicht mehr falsch.

 

Das wir diesen wunderschönen Ort nun nach all dem gefunden haben, war Schicksal.

Kein Glück, kein Zufall, … reines Schicksal.

 

Und auch hier erwartete uns eine weitere Prüfung, wir sind praktisch in einen Rohbau eingezogen, aber was blieb uns auch anderes Möglich?

Wir haben es alle angenommen, das beste daraus gemacht. Sind uns näher den je und wissen nun auch, was wir brauchen. Sowohl Materiell wie auch psychisch.

Wir hätten aber auch einfach durchdrehen können, is so.

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Wir sind in 2018 so wahnsinnig gewachsen.

Es ist ein völlig neues Lebensgefühl.

Warm, echt, rein und emotional noch mal ganz anders.

 

Die Hürden die kamen haben wir bezwungen. Immer irgendwie das positive gesehen, das beste daraus gemacht.

Denn nur ich kann mich (gedanklich) runterziehen, selten die Dinge die passieren.

 

Namastè

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