Sparen für die Weltreise – 70.000€ in 2 Jahren




 

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Vorbereitung zum vollen Konto

Langsam geht es hier in die heiße Phase.

Auch wenn es noch 1,5-2 Jahre dauert… es sich nach einer Ewigkeit anhört … find ich, ist Planung einfach alles.

Wie sehr bewundere ich Aussteiger, die einfach alles verschenken und verkaufen können und nur mit Rucksack und kaum Geld losziehen.

 

Aber wir haben 4 Kinder.

Wir haben Verantwortung.

Ohne Plan und einfach drauf los, da hätte ich zu viel Angst vor.

 

Auch will ich streßfrei durch die Welt.

Ich möchte mir keine Sorgen machen müssen.

Nicht wegen einer Unterkunft, nicht wegen Lebensmitteln, nicht wegen dem Notfall.

 

Vielleicht bin ich doch noch zu sehr deutscher heimscheißer mit einem unbegründeten Sicherheitsbedürfnis, worüber ich in 2,5 Jahren lachen werde.

Weil ich sehe, dass man nur Vertrauen muss.

Vielleicht bin ich aber auch sehr froh, dass ich mir jetzt schon den perfekten Plan mache und wir die meisten “was könnte alles passieren” Dinge auseinandergeflückt und dafür Lösungen haben.

Bevor wir aber den Bus und die Reise planen können, müssen wir unsere finanzielle Seiten durchleuchten.

Wir müssen sparen.

Und wir können es nicht.

Haben wir noch nie hinbekommen.

Fällt uns wirklich unglaublich schwer.

Wir haben es praktisch gerade erst raus, wie wir am Ende des Monats nicht ganz pleite sind.

 

Irgendwas zwischen “Wir müssen sparen” und “Wir leben nur einmal”.

Wir kaufen zu viel und brauchen fast nichts.

Die Einsicht ist da.

An der Lösung arbeiten wir gerade.

 

Ohne Kapital

Wir haben kein Haus, welches wir verkaufen oder vermieten könnten.

Wir haben keine Sparkonten und auch wollen wir keinen Kredit aufnehmen.

Picasso oder ein Erbe gibt es ebenfalls nicht.

 

Ich weigere mich, euch irgendwelchen Mist wie E-Books oder Kurse ala ” So konnten wir um die Welt reisen” anzudrehen oder euch zu coachen – einfach weil ich kein Profi bin.

Das, was ich weiß, möchte ich euch so vermitteln.

Und daran werde ich mich auch halten.

Also fällt diese Einnahme auch flach: kein regelmäßiges Einkommen durch ein “Online Business”.

Und seien wir mal ehrlich; es gibt zu viele schwarze Schafe da draußen, Profis gibt es nur wenige.

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von 0 auf 70.000€

Das (Geld), was wir in Zukunft brauchen werden, müssen wir jetzt zusammen bekommen.

Wir möchten genug Geld für Lebensmittel, für mindestens ein Jahr.

Wir brauchen Geld für Reparaturen oder Notfälle.

Wir brauchen Geld für Benzin.

Wir müssen autark leben.

Wir wollen nicht sparen oder verarmt leben. Nicht jetzt und nicht dann.

 

Wir brauchen auch hier noch Dinge, wie Kleidung.

Und nicht zu vergessen: Wir sind zu 6. das sind ganz andere Dimensionen, als allein oder zu zweit um die Welt.

 

Unser bisheriger Finanzplan sieht derzeit so aus:

ca. 1000€/ Monat für Lebensmittel

ca.   200€/ Monat für Benzin

ca. 20.000€ für den Bus

ca. 6.000€ für den LKW Führerschein

10.000€ für Notfälle

20.000€ für den Umbau

—————

70.400 €

sind rund 12.000€ Pro Person für ein Jahr Lebensmittel und “zuhause”/ Fixkosten

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Ausmisten

Dezember 2017 / Januar 2018:

Völlig überfordert und mit dem Drang eine Übersicht zu bekommen, habe ich mit Konmarie angefangen.

Das erste Ausmisten tat gut, war aber im nachhinein noch zu wenig.

Ausserdem gingen mir zuhause immer mehr Dinge auf die Nerven. Mir wurde immer bewusster, dass wir vieles einfach nicht brauchten. Selbst die Dinge, die wir schon zum behalten aussortiert hatten.

Das ist aber auch nicht das schlechteste, das wird uns noch zu gute kommen.

 

März 2018

Mein größter Dorn im Auge waren die Möbel. Diese haben wir zu 90% ausgetauscht.

Weil sie uns nicht mehr gefielen, weil sie kaputt waren, weil wir sie einfach nicht mehr haben wollten und/oder weil sie bunt waren. (ja richtig gelesen: bunt)

Der Austausch der Möbel war im Grunde einfach: Reduzieren und die, die wir nun (noch) haben, kommen mit in den Bus, oder wir können sie vorher noch einmal gut verkaufen.

Und sie mussten weiss sein. Weil weiss den Raum öffnet (so’n Bus is ja nun nich sooooo breit). Und weiss ist einfach freundlich. Ich seh an uns, anhand der Letzten Monate, wie beruhigend es wirkt.

 

April 2018

Diesen Monat hat uns das Schicksal gut zugespielt. Eventuell könnten wir früher los als erst in 2 Jahren.

Das nimmt uns aber auch Zeit um zu sparen.

 

Um es noch einmal zu erwähnen: Wir wollen nicht extrem sparsam leben. Wir möchten trotz sparen leben. Das sparen soll nicht mal merkbar sein – außer bei unnützen Dingen.

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Sparen ist eine Einstellungssache

Wie beim ausmisten.

Man muss wissen warum man es tut, sonst tut man es nie -und man tut sich dabei schwer.

 

Wir wollen auf Weltreise.

Abgesichert.

Ohne betteln zu müssen.

 

Loslassen ist das wichtigste.

Wenn wir uns eingestehen, dass wir weit weniger brauchen, als wir haben, dann können wir auch lösen und damit Geld verdienen.

 

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Unser Sparplan

 

1. Unser “überschüssiges” Geld wird gespart.

Nach Abzug aller Fixkosten bleiben ca. 250€ “über” (wo die sich immer versteckt haben, weiß ich auch nicht)

 

2. Die erste Fuhre an aussortierten Sachen geht an neue Besitzer. Ebay, Kleinanzeigen, Flohmarkt … mal schauen. Fakt ist: Es müssen 1,500€ im Monat sein.

 

3.  Mein Honorar wird die nächsten 2 Jahre gespart. Abzüglich Steuern #mimimi

 

4. Bei der nächsten Runde ausmisten wird der Rest verkauft, denn wir wollen dann nur doch die Sachen behalten, die wirklich 100% mitkommen. Das

 

5. Einkaufsverhalten ändern, unter anderem beschäftige ich mich nun mit Couponing und werde auch da ausführlich drüber berichten.

 

6. Unser Pfandflaschengeld wird auch gespart.

 

7. Unser gesamtes Hartgeld wird täglich eingesammelt.

 

Nun heißt es nur noch durchziehen, dann haben wir innerhalb “kurzer Zeit” eine ganz schön große Summe zusammen.

Was denkst du, kann man dieses (wirklich hohe) Ziel erreichen?




9 thoughts on “Sparen für die Weltreise – 70.000€ in 2 Jahren

  1. Ich finde Euer Vorhaben sehr toll und sehr mutig. Ich bin gespannt, ob du die geplanten Summen tatsächlich einsparen/erwirtschaften kannst, gerade wenn du sagst, dass das Geld eigentlich bisher am Ende des Monats so gut wie leer war. Ich versuche derzeit auch unser Einkaufsverhalten umzustellen und da kann man schon eine Menge einsparen, wenn man Angebote und im Discounter kauft. Ich hab dein Foto auf Insta gesehen und kann dir nur raten, auch auf die Verfalldaten zu achten und die Mengen, die wirklich benötigt werden zu berechnen, nicht dass du das bei Großeinkäufen gesparte Geld durch abgelaufene Produkte zunichte machst. Ich muss mich da selbst auch immer wieder dran erinnern, gerade bei Butter oder Rama.
    Ich drück euch die Daumen, dass das alles so klappt, wie ihr euch das vorstellt und freu mich über weitere Berichte!
    Susanne
    (Deine Anmerkung über die Coachings sprechen mir aus dem Herzen, wobei ich finde, dass da absolut nichts dagegen sprechen würde, wenn du nach deiner Reise deine Erfahrungen in einem ebook zusammenfassen würdest. Oder vielleicht findest du ja sogar einen Verlag für ein Buch)

  2. Hallo ihr 6,

    das hört sich doch nach einem guten Plan an. Habt ihr überlegt, ob euer Vermieter einer Untervermietung zustimmen würde? Ggf. Sogar möbliert? Dann könntet ihr die privaten Sachen einlagern oder in einem Raum abschließen und die anderen Räume untervermieten – und damit wenigstens einen Teil der Mietkosten sparen, so dass diese euch nicht zusätzlich belasten.

    Liebe Grüße
    Jasmin

  3. Huhuuu, ich freue mich schon auf die Berichte von der Weltreise. Und du wirst staunen, was beim Pfandgeld und Hartgeld täglich rumkommt. Das ist in jedem Jahr unsere Urlaubskasse, die wir nicht schaffen auszugeben (krass, so viel ist das immer wieder). Liebe Grüße

  4. Hallo Jasmin <3

    Das wird nicht funktionieren. Unser Vermieter versucht uns schon seit längerem aus dem Haus zu bekommen, will es verkaufen. Ich glaub sie würde eher noch beim packen helfen 😉
    Aber ganz lieben Dank für diesen Tipp :*

    Liebe Grüße

  5. Hallo Melanie,

    Entweder werden sie befreit oder wir melden uns aus Deutschland ab, bleiben ist keine Option.

    Liebe Grüße

  6. Hallo Susanne,
    du hast absolut recht, auf’s MHD müssen wir unbedingt schauen (und haben da zum Glück auch dran gedacht). Süßes ist hier zum Glück immer recht schnell weg, sollte doch etwas “über sein” werden gezielt Rezepte gesucht, wo wir sehr viel davon verbrauchen können – wie Kekse 😉 Oder es wird kurz vorher gespendet, das wäre jetzt auch nicht das aller schlimmste – Karma und so 😉

    Ganz lieben Dank auch für dein Feedback – wer weiß, was die Zukunft bringt. Beabsichtigt ist aber nichts :*

    Liebste Grüße

  7. Aufs Verfallsdatum muss gar nicht so geachtet werden, vieles ist weitaus länger haltbar und vieles lässt sich einfrieren, also es ist schon besser als man denkt! Wir kaufen immer zu 90% Lebensmittel die kurz vorm Ablaufen sind. ..wie kommt ihr denn auf 1000€ im Monat für Lebensmittel? ?? 😯
    Kennst du Gratis testen? ? 😉
    Da lässt sich ordentlich sparen!
    Viel Erfolg und wir wollen das auch machen, wenn wir 6 Kinder haben ☺

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